Darkness Falls von Sonja K

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Vorwort

Drücken wir’s mal so aus: Kitty hatte den Einfall, eine X-Akte zu reimen, konnte aber ihre ganzen Ideen nicht darin unterbringen. Also hab ich mir die Idee geschnappt und beschlossen, eine fertige Folge umzumodeln. Meine ehemaligen Deutschlehrer dürfen sich gratulieren... *vbg*
Prologue
Just a nice trip to the forest

Zu jener Zeit, wie jeder weiß,
mussten ein paar Männer verschwinden
mit Äxten und Muskeln gut bewehrt
und niemand konnte sie finden.
Dem Helden, um den sich alles dreht
dem kam das dann zu Ohren;
er beschloss den Fall zu untersuchen,
denn wie eine Fliege auf den Kuchen
stürzt er sich auf seltsame Fälle,
und er fand heraus: vor einigen Jahren
gingen schon einmal Männer verloren
die am selben Ort beschäftigt waren.
Der Entschluss einmal gefasst
gönnt er sich keine Rast
und will sofort gehn;
doch steht er da vor einem Problem:
Wie soll er seine Dana dazu bewegen
einen Zwischenstopp im Wald einzulegen
wenn das Büro ist so bequem?
Er denkt er sei besonders schlau
und leitet den Fall ein mit ner Diaschau,
zeigt ihr Bilder der Truppe mit Axt und Gewehr
und auf dass ihr die Ablehnung falle schwer
schafft er es sogar scharf zu schießen
und auch noch Bigfoot auszuschließen,
was sie jedoch nicht beeindrucken kann.
Sie fragt wonach sie suchen soll
doch er nimmt sie nicht ganz für voll
und sagt „Nach seltnen Dingen
deren Aufklärung noch nicht wollte gelingen.“
Nach ungeklärten Phänomenen
sollte sie sich seiner Meinung nach sehnen.
Und wenn sie schon beim Suchen sei
dann sei es ihm auch einerlei
suche sie nen Freund sich nebenbei.
Jedoch ein Blick in sein Gesicht
sagt uns: Das glauben wir ihm nicht.
Er überredet sie dennoch und verspricht
einen netten Ausflug in den Wald;
um diese Jahreszeit sei's nicht mal kalt,
was sollte sie also zwingen
die Zeit in der Großstadt zu verbringen?
Wie immer schaut sie in sein Gesicht,
und wie immer schafft sie es wieder nicht
ihn stehen zu lassen, auch wenn sie es will,
also packt sie ihre Sachen und schweigt still
und besiegelt ihr Schicksal
ein weiteres Mal.




Chapter One
I'm walking...
oder
Bad Luck

Vor der National Forest Ranger-Station
erkennt sie ihren Fehler schon
als unser Held
für alle Fälle
den Macho rauskehrt und auf die Schnelle
verhindert, dass sie sich selbst vorstellt.
Will er einfach höflich sein
oder sind wir lieber gemein
und fragen: Hat er Angst sie findet
Gefallen an Ranger Moore und verschwindet
mit ihm - wie die Opfer - im grünen Gestrüpp
und kehrt nie wieder zu den X-Files zurück?
Wir müssen jedoch weiterhin fragen
was ihn bewegt ihre Tasche zu tragen,
denn jetzt ist es erst einmal nötig zu sagen,
dass unser Held ein Loch entdeckt
in dem einst eine Kugel gesteckt
die zu nem .22er gehörte
und des Rangers Windschutzscheibe zerstörte.
Das war - als ob wir es nicht schon wüssten -
die Handschrift von Ökoterroristen,
dieser seltsamen Gestalten
die fortan auf jeder von Danas Listen
der Verantwortlichen für die Vermissten
den ersten Rang erhalten.
Noch bevor sie das Thema verfolgen kann
schließt sich ihnen ein Nachzügler an
und rettet Mulders Illusion.
Doch was ist Mr. Humphreys Lohn?
Auch er darf nicht Danas Stimme hören,
denn schon wieder muss ihr Partner stören
und vorschnell ihren Namen nennen.
(Allmählich sollte er den kennen
und nicht mehr üben müssen...)
Bleibt uns noch die Frage: Wie will er es schaffen
die vierstündige Fahrt durch den Wald zu gestalten
und ihr die „richtigen Männer“ vom Hals zu halten
und zugleich die Theorien von seltsamen Dingen
unter dieselben zu bringen?
Doch das Glück bleibt ihm hold
wie so viele Male,
diesmal in Gestalt einer Kralle,
zwar aus Eisen und nicht aus Gold,
die gleich zwei Reifen des Wagens zerfetzt
und ihn und Dana in die Lage versetzt
auf eigenen Füßen
den Ausflug in den Wald so richtig zu genießen,
zu sehen, wo die Bäume sprießen
und sich zu lassen vom Regen begießen,
der unablässig vom Himmel fällt.
Am Ende darf aller Kummer weichen
als alle vier endlich das Camp erreichen.
Dort ist der Tisch schon reichlich gedeckt,
doch darf bezweifelt werden, dass das,
was auf den Tellern liegt unsren Helden schmeckt,
denn erstens ist es kalt
und zweitens schon viel zu alt.
Während Dana Scully das Bad inspiziert
bleibt Mulder seinem Vorsatz treu
der da sagt: Was ich finde wird mit Fingern verschmiert
und ich steck meine Nase in alles hinein
auf dass sich auch mein Geruchssinn freu.
Doch so sehr sie auch suchen in allen Ecken,
von den Vermissten ist nichts zu entdecken.
Jetzt gilt es zwei Rätsel zu lösen:
Wo sind die Männer, und wer waren die Bösen,
die die Tanks mit Zucker füllten
und das Innenleben der Reifen enthüllten?
Dana kann es sich natürlich nicht verkneifen
auf Mulders Bemerkung zurückzugreifen,
und sie sagt in sein empörtes Gesicht:
„Bigfoot war das hier ganz sicher nicht.“
Trotz dieser Gemeinheit erfüllt er sein Versprechen
mit ihr zu nem Waldausflug aufzubrechen;
jedoch der Wald musste Holzfällern weichen,
und als sie ihn schließlich doch noch erreichen
wird die Naturromantik gestört
durch einen Kokon,
der ganz sicher nicht in den Baum gehört.
Um den Störenfried zu entfernen
muss Dana erstmal klettern lernen.
Sie schneidet ihn ab, und mit freundlichem Gruß
vom Waldschrat fällt er Mulder fast auf den Fuß,
worauf dieser ihn natürlich gleich öffnen muss.
Hätte er es doch lieber nicht getan,
denn schon lacht ihn eine Leiche an,
völlig in weißen Weben gefangen
und vermutlich ziemlich gut abgehangen.
Diesmal kann es ausnahmsweise Dana nicht lassen
das, was sie vor sich sieht anzufassen.
Sie meint, der Körper sei ausgesaugt
(Ob Mulder jetzt an Vampire glaubt?)
und erteilt Nachhilfe in Anatomie:
Der Tote sei männlich, erläutert sie.
Dem Helden kann das natürlich nicht reichen;
als echter Mann muss er erstmal vergleichen,
und er scheint zufrieden mit dem Resultat
(oder eher mit dem, was den Mann ausgelutscht
und Mulder den Vorteil verschafft hat?).
Und wieder einmal verliert er den Sinn
für die Fakten und wirft einen Kinderreim hin
auf die wichtige Frage was einen Mann
so zurichten und in nen Baum hängen kann.
Im Camp unterdessen erwartet man sehr
die Ankunft der Helden mit einem Gewehr,
das auf Doug Spinney gerichtet ist,
der sich zur Hütte geschlichen hat
um sich endlich wieder zu essen satt.
Humphreys, der den Generator reparierte
kam herein um zu sehen was dort passierte,
und fand seinen Feind, den Terroristen,
am Tisch eine eklige Mahlzeit fristen
und fixiert nun dessen Standpunkt mit der Gewalt von Waffen.
Als Mulder hereinkommt kann er nur gaffen.
Das findet Humphreys natürlich toll
und fragt, ob er Spinney erschießen soll.
Mulder will zwar nicht die Zweisamkeit stören
doch würd er trotzdem gerne hören
was Mr. Spinney sagen wollte,
bevor ihn Humphreys vor die Flinte holte.
Er entwaffnet freundlich den einen Mann
damit der andere reden kann
und dieser fängt auch sofort an
seine Unschuld am Verschwinden zu beteuern.
Er sagt, der Wald wimmle von Ungeheuern,
die man leider immer im Dunkeln trifft
und die die Holzfäller vor einiger Zeit
unabsichtlich aus einem Baumstamm befreit.
Natürlich glaubt ihm Scully nicht
die Geschichte von den mordenden Käfern,
doch wir sehen es schon in Mulders Gesicht:
Er zieht in Erwägung was er hört,
will den Generator zum Laufen kriegen
damit auch niemand die Nachtruhe stört.
Danach fragt er in FBI-Manier
den Terroristen: „Was machen Sie hier?“
Dieser antwortet, Campen, das sei doch klar,
jedoch das erscheint allen ziemlich sonderbar.
Humphreys wird wütend und will ihnen beweisen,
dass es Gründe gibt Spinney ins Gefängnis zu schmeißen
und ihm besser kein Wort zu glauben.
Er verlässt die Hütte und ruft die Insekten,
die sich angeblich vor dem Licht versteckten
und zwar in der Dunkelheit lauern
aber nicht dran denken vorbeizuschauen
während man sie erwartet
(weiß doch jeder, dass man so keinen Angriff startet).
Trotzdem schlägt Mulder vor
nachts das Licht anzulassen
und bringt sich um die Chance
im Dunkeln nach Scullys Hand zu fassen.
Jedoch in Anbetracht dessen
was draußen wartet sie alle zu fressen
war seine Entscheidung wohl trotzdem gut
damit jeder auch wieder aufwacht, der jetzt
von verschiedenen Träumen gehetzt
in der einsamen Hütte ruht.




Chapter Two
A nice trip to the forest
Part II

Nach einer Nacht voller Bangen und Sorgen
zählen wir unserer Lieben Häupter am Morgen
und stellen erleichtert fest
(was sich durch Zählen machen lässt):
Es ist alles beim Alten.
Noch immer wandeln fünf Gestalten
unter den Lebenden und durch den Wald
der Mr. Humphreys ziemlich lässt kalt.
Des Waldspaziergangs Teil zwei
geht jedoch schnell vorbei
und endet an nem großen Baum,
jünger als 500 Jahre kaum
der leider schon am Boden liegt,
denn manchmal kann es einen Baum nicht retten
wenn er ein oranges X auf den Stamm kriegt.
Noch immer würde Humphreys wetten,
dass Spinney alles weiß.
Inzwischen zieht ein Kreis
inmitten der Jahresringe
vom ermordeten Baum
Mulders Blicke auf sich, denn er ist gelb,
und das gibt es nicht mal im Traum.
Ranger Moore will ihn unterm Mikroskop anschauen,
und langsam beginnt man Doug Spinney zu trauen,
was Humphreys auf die Palme schickt.
Wütend macht er sich auf den Weg zurück,
doch nicht zurück zur Hütte.
Lieber verlässt er der Anderen Mitte
und geht allein in Richtung Wagen
um über Funk Bescheid zu sagen,
was inmitten des Waldes geschieht.
Doch was der wütende Humphreys nicht sieht
sind glühende Käfer in allen Ecken
die sich erwartungsvoll die Lippen lecken
und auf die Dunkelheit warten,
wenn sie ihren Humphreys-Braten
endlich anknabbern können. Sie freu’n sich auf’s Essen;
zurück in der Hütte unterdessen
macht Moore Bekanntschaft mit diesen Viechern
die unter dem Mikroskop hervorquellen
und sich auch Mulder und Scully vorstellen
die sich daraufhin fragen:
„Wieso sollten Käfer an totem Holz nagen
und tief im Innern des Baumes leben
und sich dabei auch noch so schnell bewegen?“
Spinney fällt plötzlich wieder ein,
dass sein Freund starb nachdem der Baum gefällt
(auch wenn er als Umweltschützer den Baum
wohl auch zu seinen Freunden zählt).
Vielleicht seien ja die Käfer schuld,
denn schliefen sie dort hunderte Jahre
dann dürften sie jetzt ziemlich hungrig sein.



Chapter Three
Die Humphreys, die

Bevor wir Spinneys Gedanken beenden
wollen wir uns Mr. Humphreys zuwenden,
der inzwischen den Wagen erreicht.
Aber wegfahren kann er damit nicht so leicht
denn es fehlt ihm der Schlüssel zum Glück,
den leider niemand ließ zurück.
Im Kurzschließen ist er nicht sehr geschickt
wie sich zeigt,
weshalb er zu seinem Pech
wieder aus dem Auto steigt.
Draußen hört er ein Summen
und leuchtet herum,
denn er glaubt, die Ökoterroristen
seien so dumm
vor ihrem Angriff mal eben zu brummen,
dass man sie auch hört.
Statt dessen schwärmen jedoch Käfer,
die die Lampe gar nicht stört
auf Mr. Humphreys zu.
Er steigt in den Wagen und glaubt er hat Ruh
wenn er die Türen schließt.
Jedoch nützt ihm das nichts,
weil sich der Schwarm
durch die Lüftung ergießt
und gleich darauf seine Mahlzeit genießt,
bestehend aus einem Mann,
der leider auf das, was man ihm sagt
nicht besonders gut hören kann.




Chapter Four
There has to be a logical explanation...

Am Abend fragt sich Ranger Moore
wo Humphreys wohl geblieben sei,
jedoch die andren hörn nicht zu,
denn sie sind dabei
die Käfer wieder zu betrachten,
die in den letzten Stunden
wilde Bewegungen machten,
jedoch seit einer Weile
nicht mehr drehen ihre Runden.
Spinney erklärt es mit Angst vor dem Licht,
doch Scully sagt das passe nicht
zu den Insekten, die sie kennt
woraufhin Mulder zu ihr rennt.
Er stellt eine Frage und schon
wird seine Partnerin zum Lexikon,
gibt ihr Wissen preis über Millionen
von Insekten, die die Erde bewohnen,
seit Urzeiten
ihr Schicksal begleiten.
Sofort hat Mulder eine Theorie
(ohne die geht’s bei ihm schließlich nie)
die besagt die Käfer kämen aus nem Vulkan.
Scully ist skeptisch, doch Spinney
schließt sich Mulder an
worauf Scully nicht mehr viel sagen kann,
denn ihre Logik ist zerstört
wie es sich bei jeder X-Akte gehört.
Das Ziel erreicht gehn alle brav
ins Bett und falln in tiefen Schlaf
in dem sie das Licht nicht verlassen darf
auf dass sie nicht verschwinden
und wir sie am Morgen auch wiederfinden.



Chapter Five:
Runaway Scully

Wie immer steht unser Held früh auf
doch heute nicht zum Morgenlauf
sondern damit er Spinney sieht,
der grade mit ner Batterie flieht
um seine Freunde zu entzücken.
Schon spürt er Mulders Waffe im Rücken.
Er sagt, er werde Hilfe holen
und Mulder sicher nicht verkohlen,
das Leben seiner Freunde retten,
nur sollte Mulder seine „Ketten“
rechtzeitig lösen.
Mulder hat die Chance vernommen
lebend aus diesem Wald rauszukommen
und lässt ihn gehen.
Etwas später können wir sehen,
wie Mulder das Radio repariert
und ein einseitiges SOS-Gespräch führt.
Plötzlich ist der Generator tot
und Moore schimpft Mulder einen Idiot
weil dieser Benzin verschwendet
und zu allem Überfluss
zu Spinneys Rettung es verwendet,
was Moore strengstens rügen muss.
Könnt man die Nacht noch überleben
ohne das Benzin,
das Mulder so frei war wegzugeben
ohne erst ihn
und Scully zu fragen?
Oder muss er die Verantwortung tragen
für ihrer aller Untergang?
Mulder fragt Scully, was sie davon hält,
doch kann sie ihm leider nicht sagen
was sein Ego hören muss.
Sie befürchtet hier zu sterben,
wie die Männer, die sie nicht fanden
und dass niemand je erfährt
auf welche Weise sie alle verschwanden.
Mulder vergisst zu beachten:
Sie glaubt seine Theorie,
was, wenn wir’s genau betrachten,
selten vorkommt, ja, fast nie.
Doch im Angesicht des Todes
scheint ihm das egal zu sein,
denn ihm wird allmählich klar,
Schuld an allem ist er allein.
Alles was er machen kann
ist, die Hütte zu verschließen,
denn sobald die Nacht bricht ein
werden auch die Käfer fließen
und jeder Spalt, der dann verschlossen
kann der Lebensretter sein.
Am Abend wähnen sie sich sicher
bis die ersten der gefräßigen Viecher
sie eines Bessren belehren.
Generator und eine Glühbirne
sind ihr ganzer Schutz,
denn wie sie sehr schnell erkennen
lauern die Käfer längst im Schmutz,
der die Hütte überzieht.
Scully sieht sie auf ihrer Hand
und flieht
wild um sich schlagend durch den Raum,
und unsrem Held gelingt es kaum
sie wieder zu beruhigen,
doch dann drückt er sie an die Wand
(eine Szene, gewissen Shippern bekannt,
die später erneut
zu sehen ist und alle freut,
doch jetzt dem Überleben dient,
also weg mit den Hintergedanken!)
und weist sie so in ihre Schranken
bevor sie in Panik die Birne zerbricht
und mit ihr das kostbare, einzige Licht,
das noch die Hütte erfüllt
jedoch die Käfer nicht verhüllt,
die nicht nur auf Scullys Händen,
sondern auch auf den Möbeln und Wänden
auf die drei Menschen lauern,
die ängstlich im Kreis der Glühbirne kauern
und sich schon fragen was passiert
wenn der Generator Benzin verliert
und die Dunkelheit kommt.
Natürlich passiert das auch prompt
(im Fernsehn tut man solche Sachen
um Zuschauer verrückt
und Serien spannend zu machen),
aber Mulder bemerkt entzückt:
Draußen wird es hell!
Jetzt heißt es handeln, aber schnell.
Ein Ersatzrad, eins zum Reparieren,
und der Wagen steht wieder auf allen Vieren.
Scully, nicht die Hoffnung verlieren,
Mulder kann sowas zwar nicht gut,
was Ranger Moore aber sicher tut.
Wir ahnen schon was jetzt passiert:
Ihr Weg hat sie zu Humphreys geführt,
das Auto ist hin, der Mann versponnen,
und niemand hat dadurch etwas gewonnen.
Sie können sich nur noch dem Schicksal ergeben
und schließen innerlich ab mit dem Leben,
da hören sie plötzlich einen Wagen.
Und als sie ihre Köpfe heben
steht vor ihnen Spinney in einem Jeep.
Leider muss er ihnen sagen,
dass nichts mehr zu machen war
für seine Leute.
Dafür tut er heute
des Pfadfinders gute Tat
und fährt unsre Helden aus der Gefahr.
Der umsichtige Terrorist hat sogar
nach Hilfe gesendet, für alle Fälle.
Sie steigen ein um auf die Schnelle
den Wald hinter sich zu lassen
und können ihr Glück noch gar nicht fassen,
doch sie haben sich zu früh gefreut:
Auf der Straße liegt schon eine Falle
in Form einer weiteren Reifenkralle
für die Flüchtenden bereit.
Sie sind noch immer mitten im Wald
als der Wagen trudelt und es laut knallt.
Klar, dass zu allem Überfluss
die Dunkelheit jetzt kommen muss.
Noch während Spinney draußen steht
wird er vom Leuchten angeweht
das die Käfer begleitet.
Die anderen können nichts tun
und müssen nun
im verschlossenen Wagen sitzen und sehn
was mit Spinney geschieht und ziemlich bald
auch ihnen wird geschehn.
Die Käfer fluten durch die Lüftung rein,
wir hören unsre Helden schrein
und sehen sie kämpfen im grünlichen Schein:
Soll das das Ende der X-Akten sein??



Epilog
The End (what else?)

Als Morgenlicht den Wald erhellt
und grausam in den Wagen fällt
sehn wir erstmal nur weiße Weben
und müssen hilflos miterleben
wie Männer in weißen Sachen
sich am Jeep zu schaffen machen
(nein, nicht die mit den weißen Westen,
von denen Mulders Kollegen finden,
sie passten zu ihm am besten!).
Sie sagen, es gebe zwei
Opfer, vielleicht auch drei,
und wir müssen uns fragen wen sie meinen
und sollten wir schon mal beginnen zu weinen?
Doch das nächste Bild im Krankenhaus
sieht schon vielversprechend aus:
Wir sehen unsren noch schwachen Held
und hören wie den weiblichen Fans
ein Riesenstein vom Herzen fällt.
Doch ihr Männer, seid nicht bange,
denn es dauert gar nicht lange
bis er zu seiner Dana geht,
die leider noch bewusstlos ist
und die er sicher schon vermisst.
Sie wird es überleben,
doch da sie nicht wach ist um’s ihm auszureden
muss er sich erstmal die Schuld daran geben,
dass sie hier hilflos liegt.
Die Käfer sind angeblich besiegt
durch Pestizide und viel Feuer,
doch Mulder ist das nicht geheuer.
Wir können ihn verstehen,
schließlich haben auch wir die Käfer gesehen.
Wer weiß, ob von vielen nicht ein paar überleben
und sich bald die Ehre geben
und vor unsrer Haustür stehen?
Und die Moral von der Geschicht:
Wenn Mulder einen Spaziergang verspricht,
dann folg ihm, Scully, lieber nicht,
es endet doch im Krankenhaus,
und mit dem schönen Wald ist’s aus.


Fini
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