Intra unguis mortifer von Kit-X

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Eingestuft: PG-13 [Reviews - 1] Lesenswert
Klappentext: Am fünften Tag stellte Gott fest, dass ihm das, was er geschaffen hatte, nicht gefiel.
“Tiere", sprach er, “ihr habt doch ganz anders aussehen sollen!"
Und er ärgerte sich darüber, dass sie ihm misslungen waren. Ergriffen von seinem Zorn über die misslungenen Geschöpfe, ballte er die im Weltraum dahinschwebenden Gase und Körper zu einem gewaltigen Asteroiden zusammen und schleuderte ihn auf die Erde, so wie ein enttäuschtes Kind seine Sandburg zerstört, wenn es sieht, dass sie zum Untergang geweiht und zudem noch nicht so recht gelungen ist.
Die Kreaturen, die auf der Erde weilten, wussten nichts von Gottes Zorn. Sie waren vollkommen ahnungslos, bis sie eine zweite Sonne am Horizont aufgehen sahen, die auf die Erde hinabzustürzen schien.
Kategorie: Romance > Mulder/Scully
Charaktere: Dana Scully, Fox Mulder, Multi-Characters, Original Character(s)
Award-Winner: Keine
Sprache: Deutsch
Tags: Adventure, General, Romance, X-File
Serie: Keine
Abgeschlossen: Ja | Kapitel: 10 | Wörter: 92485 Gelesen: 19586
Veröffentlicht: 19 Sep 2014 | Aktualisiert: 19 Sep 2014



Vorwort

Date of writing: Holla - mehrere Wochen! Entstehungsdatum lag zwischen 1998 und 1999.

Vorwort: Mein Dank richtet sich an alles und jeden, der mir geholfen hat, diese FanFic zu schreiben - oder besser “schreiben zu lassen". Ich weiß, dass ich darin eine Menge Zeit, Begleitmaterial und auch Druckerschwärze investiert habe, und ich weiß auch sehr wohl, dass ich die eine oder andere Hausaufgabe verschoben habe, nur um einen Ideenfluss, der gerade mal tätig war, ausleben zu können. Aber dafür hat mir das Schreiben sehr viel Spaß gemacht - und manchmal kam es mir beinahe so vor, als würde ich die Ereignisse in der Story am eigenen Leib miterleben. Ich ertappte mich beim Schreiben sehr oft dabei, dass ich ein erschrockenes Gesicht machte, wenn es auch die Hauptpersonen in dieser Fic machen, oder dass ich richtig zappelig wurde, wenn ich mich daran machte, die vielen Szenen mit den Raubechsen abzutippen. Besonderen Spaß hat es mir gemacht, verschiedene Bücher zu wälzen - Atlanten, Bildbände, Lexika -, bloß um die Geschehnisse und vor Allem auch die situative Umgebung bildhaft und realistisch darstellen zu können.
Ich weiß noch recht genau, wie ich dem wunderbaren Buch “Die Wunder der Erde" aus dem Kaiser-Verlag auf den eindrucksvoll bebilderten Bericht über die Tasaday stieß, einem kleinen Menschenvolk, das nach wie vor lebt, wie wir vor 5.000 Jahren gelebt haben - wie in der Steinzeit. Der Artikel faszinierte mich, und ich wollte eine Geschichte schreiben, in der ein ähnliches Volk eine Rolle spielen sollte. Als Hauptschauplatz wählte ich - den Tasaday zu Ehren - deren Heimat, die Insel Mindanao inmitten des Pazifik. Mein großes Interesse für Archäo- und Paläontologie bewegte mich dazu, genau diese Insel zu einer sprichwörtlichen “Vergessenen Welt" zu machen, wobei ich mich - mit Verlaub - auch sehr stark an das gleichnahmige Buch hielt. Die Idee, dass urzeitliche Giganten hier irgendwo auf Erden überlebt haben könnten, irgendwo im tiefsten, undurchdringlichen Dschungel, fernab der Zivilisation, begeisterte mich von Anfang an. Und so kam es dazu, dass ich Mindanao zum Chambala des Pazifiks machte, zu einem Ort, an dem sich das Leben mehrerer Jahrmillionen repräsentieren sollte - in trauter Gemeinsamkeit.
Natürlich bildete all das erst einmal ein grobes Skelett der Story. Wichtige Fragen blieben aus: Wie sollte die Menschheit auf die Überbleibsel vergangener Zeit aufmerksam gemacht werden? Aus welchen Beweggründen würde eine Expedition nach Mindanao reisen? Und sollte die Öffentlichkeit von dem wahrlich alten Geheimnis der größten Insel der Philippinen erfahren?
Wieder waren es meine Interessen und Neigungen, die das sich vervollkommende Bild bestimmten. Meine Vorliebe für die US-Kultserie “The X-Files" bewegte mich dazu, der Story einen mystischen Touch zu verleihen - und mir gleichzeitig die beiden Hauptdarsteller der Serie zu “auszuborgen", um sie zu einem der vielen Dreh- und Angelpunkte der Story zu machen. Durch einen ungewöhnlichen Mord sollten sie Schritt für Schritt auf die Urtiere aufmerksam gemacht werden, unterstützt von unzähligen anderen Personen, die sich an der großen cherché beteiligen. Am Anfang jagen sie scheinbar noch Phantomen hinterher, doch diese verwandeln sich sehr bald in Wesen aus Fleisch und Blut, in Wesen, deren fortwährende Existenz als unmöglich erscheint.
Aber warum, so frage ich, ist die Annahme, dass Vertreter als ausgestorben geltender Tierspezies bis zum heutigen Tage überlebt haben, in den Augen vieler Menschen so abwegig? Hat uns die Entdeckung des Quastenflossers nicht gezeigt, dass das Überleben möglich ist? Kryptozoologen streiten bis heute darüber, ob das Megalodon in den Tiefen des Pazifik, höchstwahrscheinlich im Mariannen-Graben, noch sein Unwesen treiben könnte. Es gibt keine Beweise dafür - aber auch keine dagegen. Und wer das nicht so recht glauben will, der sollte Steve Altons “Meg" lesen, ein Horror-Thriller, der - angesichts der vielen “wiederentdeckten" Tierarten - gar nicht so unrealistisch wirkt - eher beängstigend. Denn was ist der “Weiße Hai" schon gegen ein über zwanzig Meter langes Ungetüm, dessen unbändige Kraft ganze Schiffe zu zerstören im Stande ist? Oder was ist mit den Legenden über Seeschlangen und Riesenkraken? Aber dazu habe ich hier in dieser Fic ja genügend Material und Argumente aufgeführt.
Einige Abschnitte der Geschichte basieren auch auf Anregungen einer “Eingeweihten", so zum Beispiel die unheimlichen Ghouls, Dämonen aus den weitverbreiteten John Sinclair-Romanen, die ich bis dato noch nicht kannte. Demnach musste ich mich in Bezug auf Ghouls von “Experten" aufklären lassen. Das Erscheinungsbild der “enttarnten" Monster entspringt jedoch meiner Phantasie, denn von John Sinclair habe ich im Nachhinein nur ein Buch gelesenen - und das hatte mehr mit schottischen Geister-Geschichten zu tun, als mit mutierenden Aasfressern.
Der Kinohit “Jurassic Park" brachte mich auf die Idee, die giftspuckenden Dilophosaurier zu einem wichtigen Aspekt in dieser Story werden zu lassen, zu einer Feindpartei. Die andere besteht aus einer Gruppe von Söldnern, angeführt von einen skrupellosen Biogenetiker - trendmäßig sehr modern, noch dazu äußerst effektiv.
Die Sprache Akungas ist frei erfunden. Ich habe mich lediglich um einen weich klingenden Dialekt bemüht, der in Südostasien so typisch ist.
Die spanischen Elemente in der Szene, in der Jonathan den überlebenden Jungen über die Geschehnisse des Morgens befragt, können grammatikalische Fehler aufweisen. Meine Spanischkenntnisse sind nur dürftig, und das, was ich verwendet habe, habe ich mit Hilfe eines Schulbuches erarbeitet.
Medizinisches Know-How habe ich mir ebenfalls meist aus Büchern und wissenschaftlichen Zeitschriften geholt. Anmerken möchte ich hierbei, dass der Blutersatzstoff Perfluberon meines Wissens nach bisher nur in den USA eingesetzt wird - und selbst das nur vereinzelt.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass meine Behauptung, dass die Nautilus ursprünglich ein deutsches Fabrikat gewesen sei, sich auf reine Spekulatioenen bezieht, für die es derzeit noch keine Beweise gibt. Diesbezüglich fällt mir nur eines ein:
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen...

11. Juni 1999
Kritiken bitte an fampi@t-online.de

Disclaimer (muss sein, seufz...): Einige der hier verwendeten Personen sind das Eigentum von 20th Century Fox, Chris Carter und Ten Thirteen Productions. Einige Elemente dieser Fic sind angelehnt an die Romane "Dino Park" und "Lost World" von Michael Chrichton.

Ach, auf eines sollte ich euch wohl noch aufmerksam machen! In dieser Story dreht sich nicht ausschließlich alles um Mulder und Scully. Auch andere Personen spielen wichtige Rollen. Es ist eine vielseitige Story, und diejenigen, die lieber Storys lesen, die durchweg romantisch, tragisch oder witzig sind, sollten sich vielleicht lieber bei den anderen Storys umsehen. Wie ihr sehr, habe ich eine Menge Arbeit in diese Fic investiert, und ich bin eigentlich recht stolz auf sie, da sie einer echten X-Akte einigermaßen nahe kommt. Demnach beinhaltet sie auch zahlreiche wissenschaftliche Elemente, einige unschöne Szenen und Vielschichtigkeit. Aber ich kann euch beruhigen, auch Shipper kommen auf ihre Kosten. ;-)

Diesen Nachtrag fügte ich aufgrund einer Bemerkung von Pacey ein, die mich darauf aufmerksam machte, dass diese FanFic recht untypisch ist, da sie sich nicht ausschließlich um Mulder und Schully dreht. Und ich denke, dass gerade das sie lesenswert macht, dieser kleine (oder große???) Unterschied. Überzeugt euch doch selbst. Für Feedback bin ich immer dankbar. ;-)
- vielen Dank, Pacey, an dieser Stelle.

Thanx for your attention.


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